Der Wolfgang-Lorenz-Gedenkpreis
Das Internet. Ein immer wichtiger werdender Bereich, der sich vor allem bei jungen Menschen schon fest in das Leben integriert hat und so bleibt kaum noch Zeit für andere Dinge. Soziale Netzwerke sorgen dafür, dass sich die Leute hier auslassen und ihre Meinung, ihre Gefühle und auch alles anderer der ganzen Welt preisgeben. Dies war und ist vielen Menschen ein Dorn im Auge und im Zuge dessen gibt es inzwischen auch einige hartnäckige Gegner, die dieses Verhalten ändern möchten. Wolfgang Lorenz ist einer von ihnen und er hat es sich zur Aufgabe gemacht jedes Jahr aufs Neue eine Internetpräsenz oder ein Statement zu prämieren, das ganz besonders auffällig ist. Dies aber nicht im Positiven, sondern eher im negativen Sinne.
Der Wolfgang-Lorenz-Gedenkpreis wurde zum ersten mal im Jahre 2008 verliehen
Im Jahr 2009 waren es „Die Wiener Grünen“ die diesen Preis abräumten und die „Freude“ konnte ihnen kaum einer absprechen. Genauso aber auch das Jahr darauf. Und auch im Jahre 2011 gibt es wieder einen Preisträger. Der Preis selbst ist aus Ton und soll durch die einfache Verarbeitung und durch die Bemalung aufzeigen, wie der Preis wirklich gemeint ist. Bemalt wird das Stück nämlich in sehr vielen bunten Farben und in Ringelform. Immer eine Farbe nach der Anderen wird aufgetragen und so entsteht ein sehr buntes, schiefes und auch für viele etwas seltsam aussehendes Objekt. Was genau es aussagen soll, weiß wohl nur der Schöpfer selbst. Dennoch verfehlt es seine Wirkung nicht. Sicherlich werden die Zeiten des Internets dadurch nicht weniger und es wird auch bestimmt noch unzählige Menschen geben die weiterhin Space Invaders auf Kabel1 spielen werden, dennoch ist es ein Zeichen, dass gesetzt wird und jedes Jahr aufs Neue erfreut. Und zwar nicht nur die Befürworter des Preises, sondern auch die Gegner werden immer wieder überrascht und der Ein oder Andere schmunzelt auch inzwischen darüber.