Solide Existenzgründung
Viele Unternehmen werden aus einer Laune heraus gegründet und müssen schon nach wenigen Monaten wieder ihre Tore schließen. Damit ein junges Unternehmen eine Chance hat, sich auf dem Markt zu etablieren, braucht es mehr als Mut und Freude an der eigenen Arbeit.
Ein konkreter Businessplan ist Pflicht, vor allem wenn Geldgeber überzeugt werden wollen, aber auch der Unternehmer selbst kann von seinem selbst erstellten Geschäftsplan profitieren. Darin sind alle wichtigen Schritte festgehalten, die das Unternehmen vorwärts bringen können. Marketingstrategien und konkrete Werbemaßnahmen, die hier festgehalten wurden, sollten unbedingt umgesetzt werden und eine Rentabilitätsvorschau ist ebenfalls Teil einer soliden Planung. Finanziell ist eine solide Existenzgründung nur möglich, wenn auch die laufenden Kosten zur Lebenshaltung für die ersten Monate eingerechnet wurden. Oft vergessen Selbstständige, dass außer den Kosten für das Geschäft auch privat Rechnungen auflaufen, die natürlich bezahlt werden müssen. Der Jungunternehmer braucht einen freien Kopf und den kann man nur behalten, wenn die Miete für die Privatwohnung und die privaten Lebenshaltungskosten gedeckt sind.
Das private Umfeld darf natürlich an einer Unternehmensgründung beteiligt werden, aber die freiwillige Arbeit von Familie und Freunden sollte man nicht zu sehr in die Unternehmensplanung einbinden. Sie haben ein eigenes Leben und können nicht jederzeit zur Verfügung stehen. Nur wenn die Finanzen für ein junges Unternehmen sorgfältig geplant wurden und die vorhandene Arbeit auch vom Gründer oder seinen Mitarbeitern allein bewältigt werden kann, hat eine neue Firma eine Chance, sich über die ersten Monate zu behaupten und danach ein fester Bestandteil des Marktes zu werden.