Wie stelle ich den 3-Jahres-Plan auf?
Ein Teil des Businessplans beschäftigt sich mit der etwas weiter entfernten Zukunft eines neu gegründeten Unternehmens. Im 3-Jahres-Plan geht es vorwiegend um Visionen und eine positive Darstellung des Unternehmens, das sich nach drei Jahren erfolgreich auf dem Markt etablieren konnte. Natürlich sind „schöne“ Zahlen ein Teil des 3-Jahresplans, aber ohne Ziele und ohne die Leidenschaft sie zu erreichen, kann kein Business erfolgreich werden. Wie der Finanzplan zur Unternehmensgründung ist auch der 3-Jahresplan mit Zahlen gespickt und auch wenn hier meist mit Erwartungen gerechnet wird, müssen die Zahlen und Summen einen festen Bezug zur Realität haben.
3-Jahres-Plan: Umsatz- und Rentabilitätsvorschau
Die Umsatz- und Rentabilitätsvorschau, wie der 3-Jahres-Plan auch genannt wird, kann man natürlich zusammen mit einem Steuerberater erstellen, aber es gibt auch Mustervorlagen für den Businessplan in verschiedenen Branchen. Im Rentabilitätsplan gilt es das eigene Existenzminimum nachvollziehbar zu erwirtschaften. Daneben kann aufgeschlüsselt werden, welche Kosten welchen Einnahmen gegenüberstehen und ob sich daraus eventuell Nachbesserungen bei den üblichen Betriebsausgaben oder bei Gehältern für Angestellte ergeben könnten. Die Zahlen hierfür müssen natürlich geschätzt werden, da es keine wirklichen Vergleichsdaten gibt und viele Gründer regieren auf diesen Teil des Geschäftsplans zuerst verwirrt. Doch auch wenn später die geschätzten Zahlen nicht der Realität entsprechen, kann man ableiten, ob ein Unternehmen rentabel ist oder nicht. Eine Rückwärtsrechnung ist oft der beste Ansatz für einen schlüssigen 3-Jahres-Plan, denn hier rechnet man aus, wie viele Kunden, Käufe oder Transaktionen notwendig sind, um die laufenden Kosten decken zu können. So lässt sich gut erkennen, wie viele Kunden einen Laden täglich besuchen müssen, damit das Unternehmen sich selbst trägt und wo der Gewinnbereich eines Unternehmens beginnt.